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Presse

24.04.2019 Pressemeldung KV MYK

Wildbienen in Natur und Garten – es soll wieder summen und brummen!

Krokusse mit Biene

Veranstaltung am 15. Mai - „Wildbienen kennen lernen und schützen" ist das Thema des ersten Vortrages des Projektes „Mehr als nur Grün - Biodiversität und Klimawandel", des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Der Vortrag findet am Mittwoch, den 15. Mai 2019, um 18 Uhr, auf der Waldökostation auf dem Remstecken, Stadtwald Koblenz, statt. Die Referentinnen sind Insektenforscherin Melina Frenzel aus Koblenz und Biggi Kaczmarek, Wildbienen-Freundin aus Winningen.

In Deutschland gibt es rund 560 Wildbienenarten, von denen einige ausgewählte heimische Arten und deren Lebensweise vorgestellt werden. Dazu gibt es viele praktische Anregungen und Beispiele, wie man einen insektenfreundlichen Garten gestalten kann. Anmeldungen an Bernd Bodewing, Umweltamt der Stadt Koblenz, E-Mail: umweltamt@stadt-koblenz.de, Tel.: 0261/129-1529.

 

10.04.2019 Pressemeldung KV MYK

Mehr als nur Grün - lebendige Gärten und blühende Grünflächen

Storchschnabel mit Schmetterling

Erste Veranstaltungen zu Umweltprojekt von Landkreis und Stadt - Ob in privaten Vorgärten oder auf öffentlichen Flächen – Steingärten werden immer beliebter. Doch darunter leidet die Artenvielfalt in den Städten und Ortsgemeinden. Der Landkreis Mayen-Koblenz hat nun gemeinsam mit der Stadt Koblenz das Projekt „Mehr als nur Grün" gestartet, um dem Insektensterben und dem zunehmenden Rückgang der Biodiversität entgegenzuwirken und eine klimafreundliche Grünflächenentwicklung zu fördern.

Das Potential von privaten und öffentlichen Grünflächen und Gärten für mehr Lebensräume, mehr Blütenreichtum, mehr Artenvielfalt und für mehr frischluftproduzierende und kühlende Grünflächen ist groß. „Gärten und Grünflächen haben eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt und das Klima. Sie bieten Insekten und Vögeln, aber auch anderen Tieren Nahrung und Nistplätze", erklärt Dr. Rüdiger Kape, Koordinator der Integrierten Umweltberatung im Landkreis. Grünflächen liefern saubere, frische Luft. Kies- und Steinflächen heizen sich dagegen stärker auf, speichern Wärme und strahlen sie wieder ab.

Nicht nur Steingärten und Schotterflächen tragen wenig zur Biodiversität bei. Auch reine Zierrasen fördern die biologische Vielfalt nicht. Das Projekt soll Alternativen dazu aufzeigen und die Menschen für vielfältige Oasen für Pflanzen und Tiere begeistern.

„Grün ist nicht gleich grün und es gehört schon etwas Mut dazu, dem allgemeinen Trend nach aufgeräumten, blickfangorientierten, möglichst aufwandslosen aber ökologisch leider oft funktionsarmen Grünanlagen im öffentlichen und privaten Raum zu widersprechen", so Kape. In Kreis und Stadt hofft man, dass sich viele Menschen neugierig zeigen: Was brauchen welche Pflanzen und Tiere? Wie leben Hummeln, Wildbienen, Heuschrecken, Vögel, Eichhörnchen, Igel & Co eigentlich? Gibt es unter Schotterflächen noch Regenwürmer? Wie kann Regenabfluss aufgefangen und zurückgehalten werden? Welche Möglichkeiten gibt es, Hitzezeiten im Siedlungsraum zu mildern? Antworten auf solche Fragen wird „Mehr als nur Grün" liefern. Interessierte Kommunen, private Flächeneigentümer und Bürger werden bei Fragen rund um mehr Biodiversität und Klimafunktionen von Grünflächen unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes wird die Betreuung von Modellflächen sein, die während der Projektlaufzeit bis 2021 umgestaltet werden. „Es wird zahlreiche Mitmach-Workshops geben, bei denen man hautnah miterleben kann, wie zum Beispiel aus einem Rasen eine artenreiche Blumenwiese entsteht. Auch Praxisworkshops für kommunale Mitarbeiter werden auf den Modellflächen durchgeführt", erklärt Susanne Hildebrandt, Koordinatorin des Projektes. Die Entwicklung der Modellflächen zu mehr Biodiversität und Klimafunktionen wird während der Umsetzung fachlich begleitet und dokumentiert. Fachreferenten aus Wissenschaft und Praxis werden in einer Vortragsreihe ab Mai zu Wort kommen. Auch wird es Exkursionen, Ausflüge und Führungen zu guten Praxisbeispielen geben. Das Projekt wird durch das Umweltministerium in Rahmen der Aktion Grün Rheinland-Pfalz gefördert.

Weitere Informationen gibt es bei Dr. Rüdiger Kape, E-Mail: ruediger.kape@kvmyk.de, Tel.:0261-108420 und Lina Kopiske E-Mail: lina.kopiske@kvmyk.de, Tel.: 0261-108417 von der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz. Die Projektkoordination hat das Ingenieurbüro für Umweltplanung, Susanne Hildebrandt E-Mail: info@umweltplanung-koblenz.de, Tel.: 0261-280436.

 

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